DromedarEine Frage der Höcker

Es ist sehr einfach die beiden auseinander zu halten und dennoch kommt es immer wieder zu Verwechslungen. Wer hat wie viele Höcker?
Kamele besitzen zwei Höcker und sind hauptsächlich in Asien zu finden. Dromedar haben nur einen Höcker und stapfen vor allem in Afrika umher. Übrigens sind die Höcker keine Wasserspeicher, wie oft angenommen. In ihnen befinden sie die Fettreserven der Tiere. Achtung, jetzt wird es doch noch knifflig: Wo besteht der Unterschied zwischen Lamas und Alpakas? Zunächst solltest du wissen, dass sowohl Lamas als auch Alpakas  …Kamele sind! Lamas sind aber mit 1,20 Meter viel größer und haben außerdem große, bananenförmige Ohren, deren Spitzen zueinander zeigen. Das Alpaka ist leichter, schmaler, ruhiger und friedlicher, hat eine feinere Wolle und ihre Ohren stehen auseinander.

Dromedar
Dromedar

Kamel

Kamel

Alpaka-Schaf

Alpaka

Lama

Lama

KrokodilAuf die Zähne kommt es an!

Krokodile und Alligatoren auseinander halten? Nichts einfacher als das! Um die beiden Reptilien zu unterscheiden, gibt es einen Trick... Du solltest sie von der Seite sehen können. Selbst wenn ihr Maul geschlossen ist, stehen bei beiden die Zähne heraus. Beim Alligator siehst du nur die oberen Zähne und es macht den Eindruck, als würde es grinsen! Beim Krokodil kann man beide Zahnreihen erkennen. Die obere UND die untere. Wenn du dir dennoch nicht sicher bist, sieh dir die Köpfe der beiden Reptilien an. Der Alligator hat ein kurzes, dickes Gesicht, das Krokodil eine lange, schmale Schnauze. Und noch ein Tipp: Falls du zufällig im Süden der USA oder in der Nähe des Yangste-Flusses in China bist – nur hier treiben sich Alligatoren herum. Überall anders auf der Welt, blinken dich die Augen eines Krokodils an.

Krokodil

Krokodil

Foto Krokodil mit offenem Mund: wallyir

Alligator

Alligator

Alligator: Er hat eine ganz schön dicke Schnauze.

KobraWie gefährlich ist eine Viper? Hat der Python Giftzähne?  Wie gefährlich ist die Mamba? Es gibt über 2.800 Schlangen auf der Welt, 900 davon sind Giftschlangen. Sie besitzen scharfe Zähne, die wie spitze Nadeln das hochwirksame Gift spritzen. Doch welche Schlangen sind eigentlich giftig und welche ungiftig? Wie erkennt man den Unterschied und wie töten ungiftige Schlangen ihre Beute?


Wie wirkt das Gift der Giftschlangen?

Mehr über die Wirkung von Schlangengift und welche Arten von Schlangengift es gibt, erfährst du im Artikel Giftschlangen!

Wie kommen ungiftige Schlangen an Futter?

Sie wickeln sich um ihr Opfer und erdrücken es ganz langsam. Oft heißt es, dabei würden die Schlangen auch die Knochen zerquetschen, aber das stimmt nicht. Die Würgeschlangen legen sich so eng um ihre Beute, dass sie ihre Lunge nicht mehr aufblähen kann und erstickt. Sogar der Blutkreislauf kann dabei zum Stillstand kommen.

Faustregeln: So unterscheidest du Gift- von Würgeschlangen!
  • Ungiftige Schlangen haben oft runde Pupillen.
  • Ungiftige Schlangen sind vielen Fällen einfarbig.
  • Schlangen, die löffel-förmige Köpfe besitzen, sind oft ungiftig.
  • Schlangen mit Streifen von Kopf bis Fuß sind oft ungiftig.
  • Giftige Schlangen haben eher elliptische Pupillen wie Katzen.
  • Wasserschlangen, deren Körper AUF dem Wasser gleitet, sind oft giftig.

Achtung: Dies sind Faustregeln, es gibt jedoch auch zahlreiche Ausnahmen, daher beinhalten sie ein „oft“ oder „in vielen Fällen“. Zum Glück ist die einzige Giftschlange in Europa die Kreuzotter, aber du solltest generell NIE eine Schlange anfassen und untersuchen, um herauszufinden, ob sie giftig ist. Halte einen großen Abstand und reize die Schlange nicht, indem du sie in die Enge treibst.

Giftschlangen

Mojave-Klapperschlange (oben) und Korallenotter (unten)

Mojave-Klapperschlange Korallenotter

Nordamerikanischer Kupferkopf (oben) und Wassermokassinotter (Unten)

Nordamerikanischer Kupferkopf Wassermokassinotter

Würgeschlangen

Grüner Baum-Python (links) und Madagaskar-Boa (rechts).

Python Madagaskar-Boa: Ungiftig!

Kornnatter (oben) und Kettennatter (unten)

Kornnatter Kettennatter

Die gefährlichsten Giftschlangen

Von Afrika über Asien, Australien, Neu Guinea, Mittel- und Südamerika bis zu den USA – welche sind die gefährlichsten Giftschlangen?

FeldhaseFeld oder Busch? Das ist hier die Frage

Zugegeben: Bei den beiden Nagern ist es nicht ganz so einfach wie bei Krokodilen und Alligatoren. Beide haben lange Ohren, ein weiches Fell, lange Hinterbeine und kurze Schwänze. Aber sie haben verschiedene Lebensräume. Das Kaninchen hoppelt durch dichte Sträucher und muss bei Gefahr in kleine Höhlen flüchten. Deshalb ist es wesentlich kleiner und kompakter. Das gesellige Kaninchen lebt gerne in Grüppchen und zieht die Kaninchen-Kinder zunächst in Höhlen auf (wo sie die ersten zehn Tage blind und haarlos verbringen). Der Hase dagegen lebt auf dem Feld. Er ist viel größer als das Kaninchen, weil er sich nicht durch dichte Büsche schlagen muss und in offenen Mulden kauert. Außerdem ist er kräftiger und schneller, um den Raubtieren auf dem offenen Feld zu entwischen. Hasen sind Einzelgänger und begegnen sich nur, um für Nachwuchs zu sorgen. Die kleinen Hasen-Babys können schon fast von Geburt an hoppeln.

Feldhase
Feldhase

Wildkaninchen

Kaninchen

SchimpanseDu hast sicherlich schon mal Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans gesehen. Sie werden zu den Menschenaffen gezählt. Da gibt es aber auch noch die kleinen lustigen Affen, die von Baum zu Baum hüpfen, z.B. Lemuren (wie in dem Kinofilm Madagaskar), Kapuzineräffchen, Totenkopfäffchen und Löwenäffchen. Grundsätzlich teilt man Affen in zwei Kategorien: Feuchtnasenaffen (mit feuchten Nasen) und Trockennasenaffen (mit... Überraschung, trockenen Nasen!).


Schwanz oder nicht Schwanz

Außer den Menschenaffen besitzen fast alle einen langen Schwanz, um von Ast zu Ast zu springen. Sie sind meist recht klein, während Menschenaffen groß werden und fast aufrecht stehen können. Zum Vergleich: Zwergmausmakis gerade mal 10 cm lang und 30 g schwer, der Gorilla im Stehen bis zu 1,5 m groß und 180 kg schwer.

Gorilla
Was sind Halbaffen?

Die Einteilung der Affen in verschiedene Kategorien ist nicht ganz unkompliziert und hat sich über die Zeit verändert. Früher sprach man von Halbaffen, wenn man Lemuren, Koboldmakis, Loris und Galagos sprach. Sie vereinen zwar viele Merkmale der Affen, andererseits auch viele Merkmale von anderen Säugetieren. Biologen haben nach zahlreichen Analysen der Verwandtschaftsverhältnisse aber die neue Einteilung in Feuchtnasenaffen und Trockennasenaffen festgelegt.

Die Affenarten
Feuchtnasenaffen
-> Lemuren
-> Fingertiere
-> Katzenmakis
-> Wieselmakis
-> Indriartige
-> Gewöhnliche Makis
-> Loriartige
-> Loris
-> Galagos
Trockennasenaffen
-> Koboldmakis
-> Eigentliche Affen
-> Neuweltaffen
-> Sakiaffen
-> Klammerschwanzaffen
-> Krallenaffen
-> Nachtaffen
-> Kapuzinerartige
-> Altweltaffen
-> Altweltaffen mit Schwanz
-> Meerkatzen
-> Menschenartige
-> Gibbons
-> Menschenaffen

 

Unterschiede zwischen den Affen
Kategorie
z.B.
Land
Lebensraum
Schwanz
Besonderheit
Neuweltaffe

Löwenäffchen,
Totenkopfaffe, 
Brüllaffe

Amerika
Bäume   
lang, kräftig,
Greifschwanz
vorstehende Nase,
Nasenlöcher nach vorne
Altweltaffe   
Paviane,
Meerkatzen,
Makaken
Afrika/Asien 
auch am Boden lang,
kein Greifschwanz
flache Nase,
seitliche Nasenlöcher
Menschenaffe   
Schimpansen,
Gorillas,
Orang-Utans
Afrika/Asien kurz   
aufrechter Gang

Koboldmaki
KolkrabeGar nicht so leicht!


Es gibt 42 Arten von Rabenvögeln, auch eine Elster ist zum Beispiel ein Rabenvogel! So schwer zu unterscheiden sind aber nur der pechschwarze Kolkrabe und die ebenso pechschwarze Aas- und Saatkrähe. Es wird immer wieder behauptet, Raben hätten gelbe Schnäbel. Vermutlich liegt hier eine Verwechslung mit der Amsel vor (die weder Rabe noch Krähe, sondern eine Drossel ist) ... ? Fest steht: all diese Tiere sind schwarz, von Kopf bis Fuß und von Schnabel bis zur Schwanzspitze. Wie du sie nun auseinander halten kannst? Hier ein paar Merkmale:

Vogel Größe Schnabel Gefieder
Dohle bis 39 cm kurz   
dunkelbraun bis schwarz
Saatkrähe 
bis 46 cm spitz, nach unten gebogen schwarz, dabei leicht rötlich,
metallisch glänzend
Aaskrähe bis 47 cm dick, nach vorne gebogen schwarz, dabei leicht bläulich,
metallisch glänzend
Kolkrabe bis 67 cm groß, kräftig, nach unten gebogen schwarz, dabei leicht grün bis blauviolett, metallisch glänzend

Außerdem kannst du den Raben an seinen verlängerten Federn an der Kehle erkennen – wenn er gerade ruft, sind sie besonders gut zu sehen.

Dohle

Dohle

Saatkrähe

Saatkrähe

Aaskrähe (oder auch Rabenkrähe)

Aaskrähe

Kolkrabe

Kolkrabe

MotteIm Grunde sind auch Motten nichts anderes als Schmetterlinge. Sie sind nur eine Unterart der Schmetterlinge und gehören mit ihnen zur Familie der „Neuflügler“. Warum mögen wir Motten eigentlich nicht? Die meisten Menschen haben eine starke Abneigung sie, speziell die Familie der „Echten Motten“ – weil sich ihre Larven durch unsere Kleider fressen oder durch unser Mehl ... wem vergeht da nicht der Appetit! Zudem sehen Motten in den meisten Fällen nicht besonders hübsch aus. Anhand einiger Faustregeln kannst du die „hübschen“ Falter von den „hässlichen“ auseinander halten.

Fühler: fein oder dick

Schmetterlinge haben lange, feine Fühler mit Rundungen an ihren Enden. Die meisten Motten haben dicke, fedrige Fühler.

Schmetterling
Motte

Körper: flaumig oder glatt

Schmetterlinge haben kleine, glatte Körper - Motten dagegen größere und flaumige Körper.

Schmetterling
Motte

Tag- oder nachaktiv

Während Schmetterlinge tagaktiv sind, fliegen Motten hauptsächlich bei Nacht.

Schmetterling
Motte

Relaxen: Flügel ausgeklappt oder eingeklappt

Schmetterlinge klappen ihre Flügel hoch, wenn sie die "Beine hochlegen" wollen. Motten klappen sie zum Relaxen auseinander.

Schmetterling
Motte

Ochsenfrosch
Der springende Punkt

Überraschung: Alle Kröten sind Frösche! Kröten gehören zur Tier-“Ordnung“ der Froschlurche und bilden somit einen Teil der Frösche. Dennoch unterscheidet man sie und mit ein paar Tipps im Hinterkopf kannst auch du sie sehr gut auseinander halten! Frösche sind meistens recht dünn, haben eine glatte Haut, Schwimmhäute zwischen den Zehen und sind immer in der Nähe von Wasser anzutreffen. Kröten sind wesentlich größer, haben kurze Beine sowie eine trockene, ledrige Haut, die oft mit Warzen und Beulen bedeckt ist. Sie sind nicht so sehr auf Wasser angewiesen und sind deshalb auch weiter weg von Flüssen und Seen zu finden. Und das wichtigste: Kröten können nicht Hüpfen!

Frosch

Ochsenfrosch

Kröte

Kröte

EselZebras lassen sich gut durch ihre Streifen und ihre Farbe optisch trennen. Viele Esel haben zwar lange Ohren – aber nicht alle. Viele Esel haben sind grau – aber nicht alle. Worin besteht nun genau der Unterschied?

Reit- und Lasttier

Ein Pferd kann wesentlich schwerere Lasten tragen und ziehen als ein Esel. Auch wenn Esel in südlichen Ländern von viel schwereren Menschen geritten werden oder die Tiere unter riesigen Lasten kaum mehr zu sehen sind: Sie leiden darunter und entwickeln gesundheitliche Probleme, was aber von den Besitzern nicht immer so „bemerkt“ wird. Für sie hat der Esel den Stellenwert eines Familienautos, das schwere Arbeiten für sie erledigt. Offene, schmerzhafte Wunden am Rücken und gebrochene Hufe sind keine Seltenheit. Laut der wohltätigen Organisation „The Donkey Sanctuary“ in England leben Esel in Äthiopien gerade mal im Schnitt 9 Jahre, in Kenia und Mexiko etwa 14 Jahre. Esel können aber, wenn sie gut behandelt werden an die 50 Jahre alt werden. Wenn kleine Kinder also eine Runde auf einem Esel reiten, stellt das sicherlich kein größeres Problem dar, alles andere schon.

Pferd

Fluchtverhalten:
Panik und Gelassenheit

Sowohl Esel als auch Pferde sind Fluchttiere. Sie besitzen weder scharfe Zähne noch Krallen, um sich zu verteidigen. Sie bleiben am Leben, indem sie Raubtieren entfliehen. Pferd und Esel verhalten sich dabei jedoch völlig gegensätzlich. Wenn ein Pferd eine Gefahr wittert, rennt es aufgeschreckt und völlig kopflos davon – mit hohem Tempo. Hauptsache weg! Ein Esel bleibt stehen und rührt sich nicht vom Fleck, bis er die Lage „analysiert“ hat und den besten Fluchtweg ausgemacht hat. Für den Esel ist diese Taktik lebenswichtig, denn er kann nicht so schnell laufen wie ein Pferd. Manchmal ist eine Gefahr gar nicht so gefährlich: Z.B. weil das Wellblech, das irritierend in der Sonne glitzert, eben doch nur ein Wellblech ist. Clever, die kleinen Burschen!

Anatomische Unterschiede

Ohren: Esel haben längere Ohren – auch wenn diese innerhalb der Eselrassen unterschiedlich sind
Augen: Esel haben größere Augen als Pferde
Schweif: Im Gegensatz zum Pferd hat der Esel am oberen Ende seines Schweifs nur kurze Haare.
Hufe: Eselhufe sind aufrechter, kleiner, belastbarer und elastischer als die der Pferde
Fell: Esel haben tendenziell längeres Fell, aber kein schützendes Unterfell wie die Pferde. Daher sind sie viel anfälliger für Nässe, Kälte, Schnee und Wind.
Ruf: Ein Pferd wiehert, ein Esel mach „I-aaaah“
Ernährung: Der Esel ist weniger anspruchsvoll und hat mehr Pflanzen auf dem Speiseplan als Pferde.
Bewegung: Esel sind wesentlich trittsicherer als Pferde

Esel