Hier Texte und/oder Bilder von Tierquäler

Tierquäler wirft Hund von Brücke

Ein Litauer warf den kleinen Mischlingshund "Pipiras" von einer Brücke und stellte einen Film davon ins Internet.

Die Bilder lassen jedem Tierfreund das Blut in den Adern gefrieren: Ein Litauer (22) filmte, wie er einen wehrlosen Hund von einer Brücke warf. Stolz stellte der Tierquäler die Aufnahmen auch noch online. Entsetzt machte die Internet-Gemeinde Jagd auf ihn.

Auf wackligen Bildern schlendern drei junge Männer an einer Autobahnbrücke entlang. Einer trägt einen niedlichen Hund im Arm. In blindem Vertrauen schmiegt sich der kleine "Pipiras" (deutsch: Pfeffer) an Svajunas Beniukas. Mit ihren Handys filmen zwei Freunde mit, wie der 22-Jährige darüber schwadroniert, dass Hunde fliegen können. Immer wieder schaut er zur Fahrbahn, wartet, bis keine Autos mehr vorbeikommen. Dann wirft er den wehrlosen Flausch von der Brücke. Pipiras stürzt mehr als 20 Meter in die Tiefe, dreht sich in der Luft und schlägt auf dem harten Sandboden auf. Der Mischling bleibt reglos liegen, winselt erbärmlich.

Wie durch ein Wunder überlebte er mit etlichen Knochenbrüchen und inneren Blutungen. Sein Peiniger wird dafür bitter büßen. Denn Beniukas schreckte nicht davor zurück, den Brücken-Wurf ins Internet zu stellen. Tierschützer fanden heraus, dass die Brücke nahe der litauischen Stadt Kaunas steht, alarmierten die dortige Polizei. Die konnte Beniukas identifizieren - weil sie ihn selbst wegen Diebstahls im Visier hatte. Angeblich wollte sich der Litauer am Hund rächen, weil sich Pipiras an den Hühnern seiner Mutter vergriffen hatte. Jetzt droht dem Tierquäler ein Jahr Gefängnis. (dö)

 

ACHTUNG: Und so einem Ars****** drohen NUR 1 Jahr Gefängnis.

Aber wen wir mal ein Auto klauen drohen uns 10Jahre.

 

Sowas muss man mal mit den Mensch machen der die Tiere so quält.

Mit Schrotflinte auf Katze geschossen: Polizei sucht Tierquäler

Mit Schrotflinte auf Katze geschossen: Polizei sucht Tierquäler Bilderbox: Symbolbild
Nach einem Tierquäler wird derzeit in Tirol gesucht. Der Unbekannte schoss in Ranggen (Bezirk Innsbruck- Land) vermutlich mit einer Schrotflinte auf eine Katze.
 
 
Das Tier wurde dabei schwer verletzt. Die rechte Vorderpfote wurde völlig zerschossen und hing nur noch am Vorderlauf.

Die Hauskatze dürfte sich mehrere Tage herumgeschleppt haben, bis sie sich schließlich einen Unterschlupf in der Nähe eines Wohnhauses suchte. Dort wurde sie schließlich gefunden. Zu dem Vorfall kam es nach Angaben der Polizei zwischen Montag und Donnerstag dieser Woche.


Kaninchenmast-Kampagne wird zum Politikum durch Bündnispartner Tierschutzpartei

Das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" wird nun auch politisch aktiv. Im Vorfeld der am 13.5. stattgefundenen Sitzung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in welcher über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einer deutlichen Verbesserung der Zustände in der Kaninchenmast beraten und abgestimmt wurde, hatte Stefan Eck, Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei, die Ausschussmitglieder angeschrieben. In dem Schreiben wurden alle 31 Mitglieder auf die katastrophalen Verhältnisse in der Kaninchenmast hingewiesen, auch eine aktuelle Videodokumentation lag zur Ansicht bei. „Dieses Video kann auch jeder im Internet auf www.kaninchenmast.info anschauen“, erläutert Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses "Kaninchenmast, nein danke".

Pressemiteilung des Deutschen Tierschutzbüros

Tierschutzbündnis entsetzt über deutsche Politiker
Antrag von Bündnis 90/Grüne zur Verbesserung der Bedingungen in der Kaninchenmast von SPD, CDU und FDP abgelehnt

Am 13.05.2009 stimmte der Agrarausschuss im Bundestag in der Mehrheit durch Mitglieder der Großen Koalition gegen die Verhandlung über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der eine deutliche Verbesserung der Haltungsbedingungen in der Kaninchenmast fordert. Auch die ebenfalls geforderte Verbesserung der Bedingungen für Zirkustiere sowie ein Verbot von Delfinarien und ein Importverbot für Delfine wurden von Mitgliedern der Fraktionen von CDU/CSU und SPD abgelehnt. Unterstützt wurden die Anträge der Grünen nur von der Linken. Der Antrag zur Verbesserung der Haltungsbedingungen für Mastkaninchen ging zurück auf eine Anregung der Tierschutzpartei. Im Vorfeld der Tagung des Agrarausschusses waren alle Mitglieder durch ein Schreiben, dem auch eine aktuelle Videodokumentation beilag, über die Zustände in der modernen Kaninchenmast informiert worden, um auf die Dringlichkeit des Themas aufmerksam zu machen. Die Antragsteller wurden auf die kommende Legislaturperiode vertröstet. "Wir rufen deshalb alle Wähler auf, denen das Leiden und Sterben von Millionen von Tieren in unserem Land nicht egal ist, bei der Europawahl und der Bundestagswahl den "Tierquäler-Parteien" die Rote Karte zu zeigen. Jetzt muss endlich ein klares Signal gesetzt werden! Ein gutes Wahlergebnis für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wäre ein solches Signal", fordert Stefan Bernhard Eck, Bundes­vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Die Partei ist Mitglied des Tierschutzbündnisses "Kaninchenmast, nein danke", welches auf die verheerenden Zustände in der industriellen Kaninchenmast aufmerksam machen und deren Gräuel so schnell wie möglich beenden möchte. Das Bündnis zählt bundesweit bereits mehr als 60 Mitglieder, darunter zahlreiche namhafte Vereine und Verbände – ein deutliches Zeichen für akuten Handlungsbedarf auf gesetzgeberischer Ebene.

"Wir zeigen Ihnen einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit der Kaninchenproduktion in der industriellen Massentierhaltung und decken auf, wie Handelskonzerne und Lobbyisten Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen versuchen", so Ingo Schulz, Sprecher des Bündnisses.

Die Industrialisierung hat vor der Kaninchenhaltung nicht Halt gemacht: Auf Drahtgitter gehaltene Tiere sorgen für weniger Personaleinsatz, das Futterband läuft automatisch. Die Tiere plagen unbehandelte Entzündungen und Durchfall aufgrund des Mastfutters, blutige Fehlgeburten sind die Regel. Der Einsatz von Medikamenten steht auf der Tagesordnung. Doch all das interessiert den Mäster vermutlich kaum, interne Papiere belegen: Eine Verlustrate im zweistelligen Prozentbereich ist vollkommen normal. Ein Tier mehr oder weniger, was macht das schon. Besonders grausam: Die empfindlichen Pfoten schneiden sich in das Gitter, schmerzhafte Verletzungen sind somit programmiert. Künstliche Lichtquellen sorgen für einen verlängerten Tagesablauf, dadurch fressen die Tiere mehr von dem Kraftfutter, werden immer dicker, setzen immer mehr Fleisch an, je mehr, desto besser. Zeit ist Geld, das gilt auch im Kaninchenmast-Geschäft.


Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke!" startet bundesweite Kampagne

 

Am 27.03.2009  startete das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" offiziell seine Kampagne gegen Kaninchenmastbetriebe. Ziel des Bündnisses, an dem sich knapp 50 Tierschutzvereine und Organisationen auf bundes- und landesweiter Ebene beteiligen, ist die Abschaffung der Käfighaltung von Kaninchen sowie die Einführung einer gesetzlichen Haltungsverordnung für Mastkaninchen.

Mit einer Öffentlichkeitsaktion wurden Verbraucher heute Morgen vor dem Kölner Dom über das traurige Schicksal der süßen Nager informiert. Dabei wurden neben dem Sammeln von Unterschriften auch Fotos sowie Videomaterial aus Kaninchenmastanlagen gezeigt. "Den meisten Konsumenten ist gar nicht klar, unter welchen katastrophalen Zuständen Kaninchen gehalten werden", kommentiert Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses "Kaninchenmast, nein danke", die Aktion.

Kaninchenfleisch steht hoch im Kurs, gerade zu Ostern werden Millionen Tiere geschlachtet und verzehrt. Rund 25 Millionen Kaninchen wurden im Jahr 2008 in Deutschland verspeist, dies ist im Vergleich zu 1995 eine regelrechte Verdoppelung. Dabei versuchen Lobbyvereinigungen und Supermarktketten, dem ahnungslosen Verbraucher eine positive "bäuerliche" Kaninchenhaltung zu suggerieren. Gern wird von "Boxenhaltung" in "landwirtschaftlichen" Betrieben gesprochen. "Dabei ist das genaue Gegenteil meist der Fall, in riesigen Mastbetrieben kauern tausende Kaninchen und warten auf ihren Tod. Heu, Auslauf und Tageslicht, also alles das, was eine art- und tiergerechte Haltung wäre und was sich der Verbraucher unter einer Kaninchenhaltung auch wünscht und vorstellt, fehlen", kritisiert Ingo Schulz die derzeitige Kaninchenhaltung in Deutschland. Um die Bevölkerung aufzuklären und letztlich auch wachzurütteln, wurde eigens eine Videodokumentation zum Thema Kaninchenmast mit schockierenden Aufnahmen produziert und auf der Website www.kanichenmast.info veröffentlicht. Neben Video- und Fotoaufnahmen sind auf der Website auch viele Hintergrundinformationen sowie eine Unterschriftenliste (zum Herunterladen) zu finden.

Das Tierschutzbündnis erhofft sich gerade in der Osterzeit Rückenwind, damit eine gesetzliche Haltungsverordnung in Deutschland etabliert wird. Diese fehlt derzeit und öffnet damit skrupellosen Kaninchenmästern im wahrsten Sinne Tür und Tor.

Skandalös: Kaninchen werden grausam gequält, die Politiker schauen weg!

Schluss mit der tierquälerischen Käfighaltung!

Das einerseits geliebte "Kuscheltier" landet andererseits jedoch auch als Braten auf dem Tisch. Allein dies zeugt von Irrsinn! Außerdem ist den meisten Menschen nicht bekannt, unter welch tierquälerischen Bedingungen ihre "Gaumenfreude" produziert wurde. Laut Statistischem Bundesamt werden in der Bundesrepublik Deutschland rund 42.000 Tonnen Kaninchenfleisch pro Jahr konsumiert. Dies bedeutet, dass etwa 25 Millionen Mastkaninchen jährlich geschlachtet werden.

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche 0,6 Kilogramm Kaninchenfleisch im Jahr. Noch Mitte der 90er Jahre waren es gerade einmal 0,3 Kilogramm. Rund 80 Prozent dieser Tiere werden in Deutschland gezüchtet, vor allem in Grossbetrieben mit Massenhaltung, die sich auf die Kaninchenmast spezialisiert haben. In Deutschland existieren zwischen 70 und 100 dieser Grossbetriebe, in denen tierquälerische Haltungsbedingungen vorzufinden sind, und die man mit den Legebatterien in der Hennenhaltung vergleichen kann.

Eine Kaninchen-Freilandhaltung: saftige grüne Wiesen und genug Platz zum Hoppeln und Tollen. So stellt man sich eine moderne und tiergerechte Kaninchenhaltung vor und so sollte sie auch sein. Gerne wird den Verbrauchern solch eine Idylle für die Herkunft des gesamten Kaninchenfleisches vorgegaukelt, schöne Bilder und nette Sprüche suggerieren dies im Supermarkt und auf den Websites der bekannten Fleischproduzenten. Doch es gibt einen Haken an dieser heilen Welt, die Realität.

Die meisten kommerziellen Kaninchenzuchtbetriebe orientieren sich an den unzureichenden Empfehlungen der World Rabbit Science Association. Die empfohlene Käfiggrundfläche wird mit lediglich 0,2 bis 0,4 Quadratmetern - das entspricht einer Fläche eines DIN A4 Blattes - bei einer Käfighöhe von bis zu 40 Zentimetern als ausreichend angegeben.

Die engen, niedrigen Käfige sind mit Metall- oder Kunststoff-Rosten versehen. Einstreu fehlt vollkommen. Die Folgen sind eiternde Wunden oder Sickerblutungen (Pododermatitis ulcerosa) an den Läufen durch Aufliegen, weil die Gitterstäbe, auf denen die Kaninchen sitzen oder liegen zu scharfkantig sind. Drei bis sechs Mastkaninchen werden in einem Käfig gehalten, so dass jedem Tier maximal nur eine Fläche von 0,08 Quadratmetern zur Verfügung steht. Bei einer Käfighöhe von rund 40 Zentimetern ist ein Aufrichten zur vollen Größe unmöglich. Verkrümmungen der Wirbelsäule sind deshalb nicht selten.


Bei der üblichen Besatzdichte können sich die Kaninchen in den engen Gitter-Boxen kaum bewegen. Die "tödliche Langeweile" führt zu einem enormen psychischen Stress für die hoch sensiblen Tiere. An den Gitterstäben blutig geknabberte Münder, offene Wunden durch Beißereien oder Prellungen und Schürfwunden durch ihren Bewegungsdrang, der zwangsläufig an den Gitterstäben endet, kommen neben Verhaltensstörungen, wie stereotype Bewegungsabläufe, Selbstverstümmelungen und sogar Kannibalismus, häufig vor.

Die geruchsempfindlichen und äußerst sauberen Tiere sind einem permanenten beißenden Fäkalgestank ausgesetzt. Das laute Geräusch, das von dem stereotypen Springen der Kaninchen in ihren Käfigen herrührt, ist eine zusätzliche Belastung für die lärmempfindlichen Tiere. Auch Knochenbrüche sind nicht selten, weil das Skelettwachstum mit der übermäßigen und unnatürlich schnellen Gewichtszunahme nicht mehr Schritt halten kann. Daneben treten Stoffwechselstörungen und Erkrankungen der Milchdrüsen auf.

Weit über 20 Prozent der Tiere sterben auf Grund der schlechten Haltungsbedingungen oder an Infektionskrankheiten bevor sie nach etwa 3 bis 4 Monaten das Schlachtgewicht erreicht haben. Unter optimalen Haltungsbedingungen überleben etwa 70 Prozent der Jungen eines Kaninchenwurfes; in der Massenhaltung überleben dagegen weniger als 40 Prozent.

Bei keiner anderen "Nutztierart" ist die "Ausfallrate" so hoch, weil Kaninchen extrem empfindlich auf schlechte Haltungsbedingungen reagieren.

Während das Schicksal von Mastschweinen und Rindern ein relative großes Interesse in der Öffentlichkeit findet, spricht von den Mastkaninchen überhaupt niemand. Nach mehr als 50 Jahren hat es die "tierliebe" Bundesrepublik Deutschland nicht geschafft, gesetzliche Vorschriften für die Haltung und die Mast von Kaninchen zu erlassen. Obwohl die tierquälerische Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenzucht und Kaninchenmast von Experten als nicht "artgemäß und nicht tiergerecht" beurteilt wird, geht das Leiden und Sterben dieser hochsensiblen Tiere weiter. Biologen und Verhaltensforscher fordern seit vielen Jahren ein Verbot der Batteriehaltung und kritisieren Dauerbeleuchtung, automatisierte Tötungsmethoden, das aus Pellets bestehende Einheitsfutter und viele andere tierquälerische Aspekte der kommerziellen Kaninchenmast.

Da es keine bindenden gesetzlichen Vorschriften zur Haltung von Kaninchen gibt, dient als Grundlage für ihre Haltung und Zucht lediglich das Tierschutzgesetz, das hierfür absolut unzureichend ist. Darüber hinaus existiert in Deutschland und in der Europäischen Union keine Meldepflicht für Kaninchenhalter. Die Anzahl der Betriebe und der dort gehaltenen Tiere kann lediglich geschätzt werden. Außerdem fehlen gesetzliche Vorschriften zum Transport und zur Schlachtung.

Bis heute gibt es keine bundesweite und einheitliche Kaninchen-Haltungsverordnung!

Am 16. Februar 2009 verhandelte der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck in Berlin mit der Partei Die LINKE und mit der Bundestagsabgeordneten Frau Undine Kurth und Herrn Dr. Jacobs von Bündnis 90/Grüne über einen entsprechenden Antrag im Deutschen Bundestag. Mit Bündnis90/Die Grünen war man sich schnell einig, dass etwas geschehen müsse. Frau Undine Kurtz und Herr Dr. Jacobs sagten zu, entsprechende Schritte zu unternehmen und sich gezielt für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen einzusetzen.

Am 7. März 2009 war in der Presse zu lesen, dass der Bundesrat die Bundesregierung aufforderte, sich dafür einzusetzen, dass auf europäischer Ebene zeitnah tierschutzgerechtere Vorschriften für die Kaninchenzucht beschlossen werden. Gelinge dies nicht, müsse sie zumindest in Deutschland für einen verbesserten Schutz der Tiere sorgen.

Am 5. April erläuterte der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck in einer kurzen TV-Reportage (Saar.TV) über die Kampagne und die tierquälerischen Bedingungen in der Kaninchenmast. Am 7. April berichtet der Radiosender bigFM über das gleiche Thema; Interview-Partner war der Vorsitzende der Tierschutzpartei, die sich dem Tierschutzbündnisses "Kaninchenmast, nein danke" angeschlossen hat.

Am 15. April erhielten wir die Nachricht, dass Bündnis90/Die Grünen unsere Anregung bezüglich einer bundeseinheitlichen und "artgerechten" Haltungsverordnung aufgegriffen habe und eine parlamentarische Initiative plane, über die der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 13. Mai entscheiden würde.

Der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck setzt sich am 23. April 2009 bei SAAR.TV (in der Sendereihe "Tierwelt") für Mastkaninchen ein. Sein Appell an die politisch Verantwortlichen: "Endlich diese Tierquälerei abschaffen!"


Am 7. Mai übersendet die Partei Mensch Umwelt Tierschutz allen 31 Ausschussmitgliedern eine authentische Video-Dokumentation mit schockierenden Aufnahmen aus Kaninchenmast-Betrieben und ein eindringliches Begleitschreiben, um ihnen die Realität in den Mastbetrieben zu verdeutlichen. Niemand sollte nach der Abstimmung sagen können, er habe von all dem Tierleid nichts gewusst! (Nicht ein Politiker von CDU/CSU, SPD und FDP hat es für nötig gehalten, sich für die Video-Dokumentation zu bedanken oder in anderer Art und Weise zu reagieren!)

Am Nachmittag des 13. Mai wurden wir von Bündnis90/Die Grünen darüber unterrichtet, dass der Antrag von Bündnis90/Die Grünen für eine deutliche Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen durch die Ausschussmitglieder von CDU/CSU, SPD und FDP mit fadenscheinigen Begründungen und Vertröstungen auf die nächste Legislaturperiode abgelehnt wurde. Die LINKE hatte Wort gehalten und für die Annahme des Antrages gestimmt. (Der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck hatte diesbezüglich Anfang des Jahres das Büro von Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Linkspartei und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kontaktiert und um Unterstützung gebeten.)

Gleichzeitig wurden der Antrag von Bündnis90/Die Grünen für konkrete Verbesserungen der Haltungsbedingungen von Zirkustieren und ihr Antrag für die Abschaffung von Delfinarien und einem Importverbot von Delfinen von den Vertreter/innen der CDU/CSU und SPD vom Tisch gefegt.

Kampagnen - Mastkaninchen

Das Maß ist voll - die Rote Karte für Schwarz-Rot

Bei der EU-Wahl gehören "Tierquäler-Parteien" abgestraft!

Die "Tierquäler-Parteien" haben sich geoutet! Der Antrag von Bündnis90/Die Grünen für eine deutliche Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen wurde durch die Ausschussmitglieder von CDU/CSU, SPD und FDP mit fadenscheinigen Begründungen und Vertröstungen auf die nächste Legislaturperiode abgelehnt. Die LINKE hatte Wort gehalten und für die Annahme des Antrages gestimmt. (Der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck hatte diesbezüglich Anfang des Jahres das Büro von Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Linkspartei und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kontaktiert und um Unterstützung gebeten.)

Gleichzeitig wurden der Antrag von Bündnis90/Die Grünen für konkrete Verbesserungen der Haltungsbedingungen von Zirkustieren und ihr Antrag für die Abschaffung von Delfinarien und einem Importverbot von Delfinen von den Vertreter/innen der CDU/CSU und SPD vom Tisch gefegt.

Es ist eine Schande, dass die Koalition von CDU/CSU und SPD sich nach wie vor sträubt, auf dem Gebiet des Tierschutzes aktiv zu werden. Unter Schwarz-Rot ist der Tierschutz zu einer Farce verkommen; die Koalitionsregierung hat zwar eine demokratische Legitimation, in Berlin zu regieren, ihre fachliche und moralische Legitimation hat sie endgültig durch diese skandalöse Abstimmung verloren. Mit dieser Abstimmung wurde deutlich, dass unter Schwarz-Rot oder Schwarz-Gelb Tierschutz auch in den kommenden Jahren nicht auf der Agenda stehen wird.

Wir rufen deshalb alle Wähler auf, denen das Leiden und Sterben von Millionen von Tieren in unserem Land nicht egal ist, bei der Bundestagswahl den "Tierquäler-Parteien" die Rote Karte zu zeigen. Jetzt muss endlich ein klares Signal gesetzt werden! Ein gutes Wahlergebnis für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wäre ein solches Signal.

Trotz der enttäuschenden Entscheidung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bedanken wir uns bei Undine Kurth, Ulrike Höfken, Dr. Torsten Ehrke und allen beteiligten Mitgliedern der grünen Fraktion für den Versuch, eine Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen zu erzielen und für die gute punktuelle Zusammenarbeit mit uns. Diese tierschutzpolitischen Bemühungen der grünen Politiker/innen sollten dadurch honoriert werden, dass wir Bündnis90/Die Grünen bei der Bundestagswahl im Herbst in all jenen Bundesländern unsere Erststimme geben, in denen wir keine eigenen Kandidat/innen aufstellen. Damit erweisen wir der Demokratie und vor allem den Tieren den besten Dienst.

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