Stechbriefe von Tieren
Steckbrief von dem Wolf
Name: Wolf
Gewicht: 12-80kg , je nach Art
Körperlänge: 100-150 cm
Schwanzlänge: 31-51 cm
Schulterhöhe: 60-95 cm
Lebensdauer: 5-10 Jahre, in Gefangenschaft bis zu 17 Jahre
Gebiss: 42 Zähne (32 Zähne beim Jungwolf, 42 Zähne ab 7 Monaten)
Ernährung: Fleischfresser, frisst aber auch Früchte und Insekten
Verbreitung: Nordamerika, Asien, Naher- und Mittlerer Osten, Europa
Geschlechtsreif: ab 2 Jahren
Paarungszeit: Januar bis März, je nach Gegend
Tragezeit: 61-63 Tage
Wurfzeit: März bis Juni, je nach Gegend
Anzahl der Jungen pro Wurf: 3-8 (die Wölfin hat 5 Paar Zitzen)
Geburtsgewicht: 300-500 Gramm
Streifzuglänge: bis zu 60 km pro Nacht (nachgewiesen bis 190 km!)
Spitzengeschwindigkeit: 45 bis 50 km/h
Druck des Kiefers: 150 kg/cm2
Blickwinkel: 250° (180° beim Menschen)
Herzschläge: 90 Schläge pro Minute, bei grosser Anstrengung bis 200 Schläge pro Minute
Atemzüge: 15-20 mal pro Minute, beim Hecheln 100 mal pro Minute
Er kann... ...gut schwimmen
...ein Tier auf 270 m gegen den Wind entdecken
...sehr gut in der Nacht sehen
...andere Wölfe auf eine Distanz von etwa 6 bis 9 km heulen hören
Steckbrief vom Fuchs
Steckbrief
Größe: bis 90 Zentimeter
Gewicht: bis 10 Kilogramm
Geschwindigkeit: bis 55 km/h (Kurzstrecke)
Ernährung: Wildtiere, Früchte
Lebensraum: Europa, Asien, Amerika
Ordnung: Raubtiere
Familie: Hunde

Die Speisekarte des Herrn Fuchs
Füchse fressen gerne kleine Nager wie Eichhörnchen und Hasen, aber auch gerne Igel und Gänse. Manchmal verputzen sie auch Fische,
Frösche oder Würmer. Der Fuchs ist aber kein reiner Fleischfresser. Sogar Früchte wie Pflaumen und Himbeeren findet er lecker.
Fuchs gegen Igel – wer gewinnt?
Wenn sich ein Igel einrollt, scheint er sicher vor allen Gefahren. Hunde und Katzen können aus leidvoller Erfahrung berichten und ein
schmerzhaftes Lied von zerstochenen Nasen und Pfoten singen. Der Fuchs dagegen hat sich einen cleveren Trick einfallen lassen: Er stupst den Igel ganz vorsichtig mit seiner Pfote an und rollt ihn
in den nächsten Teich. Das viele Wasser gefällt dem Igel natürlich überhaupt nicht. Er rollt sich wieder auf, um triefend an Land zu tapsen – direkt in die Fänge des Fuchses.
Hollywoodreif – Füchse sind Schauspieler
Auch Krähen und andere Aasfressser tappen dem sprichwörtlich schlauen Fuchs in die Falle: Er stellt sich tot und lockt sie auf diese
Weise an. Nachdem die Vögel den regungslosen Fuchs genau beobachtet haben, picken sie ihn „testweise“ kurz an, ob er noch lebt und fliegen schnell wieder davon. Sobald sie dies aber einige Male
wiederholt haben und sich in Sicherheit wiegen, ist „Mahlzeit“. Allerdings nicht für die Aasfresser, sondern für den Fuchs. Denn der „erwacht“ aus seiner „Totenstarre“ und schnappt blitzschnell
zu. Lange Zeit konnte man diesen Trick nicht beobachten, wodurch er als Volksglaube hingestellt wurde. In den sechziger Jahren hielt ein Tierfotograf diese Aktion aber auf Fotos fest und gilt
seitdem als bewiesen (Quelle: www.fuechse.info).
Der Fuchs ist fix
Wenn er einer Beute hinterher flitzt, kommt der Fuchs auf 55 km/h. Das ist schneller als Innerorts mit dem Auto erlaubt ist!
Kuschelig wuschelig
Füchse benutzen ihren buschigen Schwanz nicht nur, um bei Sprüngen oder Verfolgungsjagden die Balance zu halten. Er benutzt ihn auch, um
sich selbst zu wärmen oder als Signalflagge, um mit anderen Füchsen zu kommunizieren.
Füchse – Eher Hund oder Katze?
Füchse gehören zu den Hundeartigen, erstaunlicherweise ähneln dennoch auch den Katzen sehr stark. Zum Beispiel die einfahrbaren Krallen,
die Augenschlitze oder das typische Spielen mit der Beute.
Fuchs ist nicht gleich Fuchs
Der Rotfuchs ist der bekannteste Fuchs, aber nicht der einzige. Es gibt fast 30 weitere Fuchsarten, z.B. den Polarfuchs, den Graufuchs, den Kurzohrfuchs/Großohrfuchs oder den Fennek. Der Fennek ist übrigens der kleinste Fuchs der Welt – hat aber unglaublich große Ohren!
Steckbrief
Größe: bis 2 Meter
Gewicht: bis 90 Kilo
Geschwindigkeit: bis zu 90 km/h
Merkmale: lange Hinterbeine, kurze Vorderbeine, kräftiger Schwanz
Ernährung: Pflanzen, Gras, Kräuter
Lebensraum: Australien
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus
Was ist das für ein Tier?
Wie das Känguru zu seinem Namen gekommen ist, ist eine echt beutelstarke Geschichte: Der britische Seefahrer James Cook trieb sich 1770
in Australien herum, sah die Vorfahren des Kängurus und fragte auf Englisch: „Was ist das für ein Tier?“. James Cook bekam die Antwort: „Känguru“, doch was die Aborigines tatsächlich in ihrer
Sprache sagten war: „Ich verstehe nicht“.
Boiiing!
Je schneller ein Känguru hüpft, desto weniger Enerige verbraucht es. Das liegt an einem elastischem Band in ihren Hinterbeinen. Wenn das
Känguru auf dem Boden aufkommt, spannt es sich, schnellt dann wieder zurück und katapultiert das Känguru nach oben – wie eine Feder. Ganz schön praktisch. Kein Wunder, dass die knuffigen
Beuteltiere mit einem Satz bis zu 10 m weit und 3 m hoch springen können.
Heute trage ich ... rot!
Um den Känguru-Damen zu imponieren färben sich Riesenkänguru-Männchen zur Paarungszeit die Haare rot. Sie müssen zum Glück (oder leider?) nicht in den Supermarkt, um eine Haartönung zu kaufen. Praktischerweise gibt ihre Haut einen roten Puder ab.
Steckbrief
Größe: bis 3 m
Gewicht: bis 5,4 Tonnen
Merkmale: Rüssel, Stoßzähne, runde Ohren
Ernährung: Pflanzen, Wurzeln, Rinden
Lebensraum: Asien
Ordnung: Rüsseltiere
Familie: Elefanten

Multikulti
Am bekanntesten ist indische Elefant, in Asien treiben sich aber noch mehr Elefantenarten herum: Der Ceylon-Elefant, der Malaya-Elefant,
der Sumatra-Elefant und der Borneo-Elefant.
Batyr und Kosik – die sprechenden Elefanten
Ja, ohne Witz, es gab und gibt Elefanten, die sprechen können! Der asiatische Elefant Kosik ist zwar keine Plaudertasche, dafür kann er
sechs koreanische Worte sprechen, z.B. „Ja“, „Nein“, „Sitz“ und „Hinlegen“. Gesprächiger war da schon Batyr. Er hatte insgesamt 20 Worte drauf und damit fast schon ein Plappermaul. Er wuchs ohne
die Gesellschaft von anderen Elefanten auf und fing irgendwann an, Menschen nachzuahmen. Kosik setzt die selbe Technik ein wie Batyr. Er steckt seinen Rüssel in den Mund und setzt dessen Spitze
auf die Zunge. Ob er wirklich versteht, was er sagt, wird derzeit von Forschern untersucht.
Musifanten
In Thailand gibt es ein Elefanten-Orchester, das aus 16 Elefanten besteht. Die Musik wird von den grauen Tierchen mit speziell angefertigten Instrumenten gespielt.
Infos über Elefanten-Ohren und mehr...
... findest du im großen Special Große Lauscher und taube Nüsse - Die Ohren der Tiere!
Spannendes über Stoßzahn & Co...
... liest du im großen Special Zähne im Tierreich!
Steckbrief
Größe: bis 3,96 m
Gewicht: bis 6,3 Tonnen
Geschwindigkeit: bis 40 km/h
Merkmale: Rüssel, Stoßzähne, große Ohren
Ernährung: Pflanzen, Wurzeln, Rinden
Vorkommen: Afrikanische Steppe
Ordnung: Rüsseltiere
Familie: Elefanten
Der große Durst
Mit seinem Rüssel kann der afrikanische Elefant bis zu acht Liter Wasser aufsaugen, um es sich dann in den Mund zu
spritzen. Auf diese Weise trinkt er rund 300 Liter Wasser am Tag. Zum Vergleich: Ein Mensch sollte in etwa 3 Liter am Tag trinken. Wo es in der weiten Steppe Afrikas und Asiens Wasser gibt,
können die „Dickhäuter“ übrigens erschnüffeln. Mit ihrem Rüssel natürlich.
Fächerohren
Der afrikanische Steppenelefant hat im Gegensatz zu seinen Kollegen riesige Ohren. In der Mittagshitze kann einem Elefanten schon mal „der Schweiß ausbrechen“. Um sich abzukühlen, pumpt er Blut in seine Ohren, fächelt mit diesen und leitet das abgekühlte Blut wieder zurück in den Körper. Waldelefanten oder die asiatischen Elefanten bewegen sich hauptsächlich unter dem Blätterdach tropischer Wälder oder nachts – daher benötigen sie auch nicht so große Ohren.
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Steckbrief
Größe: bis 1,70 Meter
Gewicht: bis 50 Kilo
Merkmale: menschenähnlicher Affe
Ernährung: Blätter, Früchte, Nüsse, Insekten, kleine Säugetiere
Vorkommen: Afrika
Ordnung: Primaten
Familie: Menschenaffen

Wenn er sprechen könnte...
... wäre er tatsächlich fast ein Mensch. Der Schimpanse ist von allen Affen mit dem Menschen am nächsten verwandt. Und zwar anatomisch,
biochemisch und physiologisch.
Glatzenproblem
Ältere Schimpansen haben oft dasselbe Problem wie ihre menschlichen Artgenossen: Die Haare gehen aus! Wenn sie älter werden, bekommen
sie eine kahle Stirn und der Bart wird langsam weiß. Ob Schimpansen damit ein ebenso großes Problem haben?
Dr. Dr. med. Schimpanse
Forscher haben beobachtet, dass Schimpansen bestimmte Pflanzen essen, um Krankheiten und und Verletzungen zu heilen. Z.B. essen sie
bestimmte Blätter, die ihren Darm von Parasiten reinigen. In einer dieser Pflanzen wurde sogar ein Mittel gegen Tumorkrankheiten entdeckt.
Wo ist mein Werkzeugkoffer?
Schimpansen benutzen Werkzeuge, um an Nahrung zu kommen. Sie klopfen Nüsse mit Steinen auf, sie holen Termiten mit Stöckchen aus ihrem
Bau. Übrigens: Auch die cleveren Raben setzen Werkzeuge ein...
Mehr spannende Infos...
... über die Tischmanieren findest du im Special Tischmanieren im Tierreich - Tiere beim Essen!
... über Schimpansen und wie du Tieren helfen kannst, erfährst du auf petakids.de!
Steckbrief
Größe: bis 35 cm
Gewicht: bis 1,6 kg
Ernährung: Pflanzen
Lebensraum: Weltweit
Ordnung: Nagetiere
Unterordnung: Stachelschweinverwandte
Familie: Meerschweinchen
Unterfamilie: Eigentliche Meerschweinchen
Meerschweinchen und der Schluckauf
Nicht nur wir Menschen können einen Schluckauf bekommen – auch Meerschweinchen leiden unter den krampfartigen Zuckungen
des Zwerchfells! Das passiert meistens, wenn sie sich erschrocken oder zu schnell gefuttert haben. Normalerweise verschwindet der Schluckauf aber nach kurzer Zeit wieder, wenn sich das
Meerschweinchen von der Aufregung wieder beruhigt hat.
Popcornen
Meerschweinchen haben ein lustiges Hobby: Sie springen mit allen vier Füßen gleichzeitig in die Luft - bis zu 25 cm hoch!
Dabei sehen sie aus, als würden sie kleine Bocksprünge machen. Oft werden sie dabei auch mit Puffmais verglichen, der gerade auf der heißen Herdplatte in die Höhe springt und aufgeht. Daher
auch der Begriff „Popcornen“ für das lustige Umherspringen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Wenn Meerschweinchen etwas Neues entdecken und aufgeregt sind, popcornen sie. Aber auch aus purem
Spaß und Übermut sieht man sie springen. Leckeres Futter bedeutet natürlich Spaß UND Aufregung, daher popcornen sie auch beim Fressen. Vor allem junge Tiere sieht man häufig bei diesem
Hobby.
Wieso heißt das Meerschweinchen eigentlich Meerschweinchen?
Sie sind keine kleinen Schweine und sie kommen auch nicht aus dem Meer. Der Name der Meerschweinchen geht einerseits auf
deren Laute zurück, die sich wie das Quieken von Schweinen anhören. Das Wort „Meer“ kommt andererseits daher, dass die Meerschweinchen von Händlern mit Schiffen auf dem Meerweg mitbrachten.
Wo die Meerschweinchen herkommen
Die heutigen Hausmeerschweinchen gehen auf die Meerschweinchen aus Mittel- und Südamerika zurück. Dort wurden sie bereits
5.000 bis 2.000 v. Chr. als Haus- und Nutztier gehalten.
Mief!?
Meerschweinchen können nicht schwitzen.
Fellpracht
Weiß, schwarz, rot, lila, braun, grau – Meerschweinchen gibt es in vielen verschiedenen Farben und Farbkombinationen. Auch
die Haarlänge ist nicht immer gleich, sondern von Art zu Art unterschiedlich.
Gesellige Tiere
Meerschweinchen mögen Gesellschaft und leben am liebsten in Gruppen von fünf bis zehn Tieren.
Geräusche
Meerschweinchen quietschen und zwitschern, wenn sie gestresst sind. Man hört sie mit den Zähnen klappern und laut
schnurren, wenn sie sich bedroht fühlen.
Meerschweinchen als Haustiere
Meerschweinchen werden gerne als Haustiere gehalten, weil sie sehr gutmütig sind und im Gegensatz zu Kaninchen seltener
Beißen.
Die Zähne wachsen ein Leben lang
Die Zähne des Meerschweinchens wachsen sein Leben lang. Pro Woche sind es bis zu 1,5 mm, im Monat bis zu 6 mm. Beim Nagen
nutzen sie sich auf natürliche Weise ab.
Meerschweinchen in Zahlen und Fakten
Lebenserwartung: 6-8 Jahre (Durchschnitt), 15 Jahre (Extremfall)
Körpertemperatur: 37,4 – 39,5 Grad Celsius
Atemfrequenz: 100 bis 150 Züge/Minute
Herzfrequenz: 230-380 Schläge/Minute
Junge pro Wurf: 1-8 Jungtiere
Futterverbrauch: 6-10g pro 100 g Körpergewicht pro Tag
Wasserverbrauch: 10 ml pro 100 g Körpergewicht pro Tag
Steckbrief
Größe: bis 75 Zentimeter (Schulterhöhe)
Gewicht: bis 38 Kilogramm
Merkmale: Haarpinsel, Backenbart, kurzer Schwanz
Ernährung: Säugetiere, Vögel
Lebensraum: Europa, Amerika, Asien, Afrika, Naher Osten
Ordnung: Raubtiere
Familie: Katzen
Unterfamilie: Kleinkatzen

Kleinkatze?
Luchse zählen zwar zu den Kleinkatzen sind aber mit 75 Zentimetern Schulterhöhe durchaus groß und sogar die größten europäischen
Wildkatzen.
Leibspeise
Luchse machen Jagd auf fast alle Säugetiere und Vögel, z.B. Mäuse, Murmeltiere, Füchse, Marder und Wildschweine. Meistens haben sie aber
Rehe im Auge.
Hier war der Luchs mal zu hause
Einen Luchs zu sehen, ist heute etwas ganz besonderes. Eine edle Raubkatze mit feinen Haarpinseln, einem buschigen Backenbart und großen
Pfoten! Früher war er in Europa weit verbreitet, doch aufgrund seines tollen Fells verschwand er schnell von der Bildfläche. Aber: Mittlerweile gibt es im Bayerischen Wald wieder Luchse!
Super Schneeschuhe
Der Luchs hat große, fellige Pfoten. Wenn er über den Schnee stiefelt, spreizt er seine Zehen, um die Trittfläche noch größer zu machen.
Dadurch sinkt der Luchs kaum im hohen Schnee ein.
Was hast du gesagt?
Die außergewöhnlichen Haarpinsel trägt der Luchs nicht aus Eitelkeit. Sie funktionieren wie Hörgeräte! Wie kleine Antennen bewegt er sie
in alle Richtungen und leitet Geräusche direkt in seine Ohren.
Da sind die Augen größer als der Magen
Der sibirische Luchs ist dafür bekannt, Beute zu jagen, die vier mal so groß ist wie er selbst! Wenn sich die Möglichkeit ergibt, erlegt
er selbst Rentiere – die eine doppelt so groß sind wie er!
Woher kommt der Name?
Der Name „Luchs“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „schimmern“. Die Umschreibung bezieht sich auf die schimmernden Katzenaugen in
der Nacht. Ihre Farbe ist goldgelb, gelbbraun oder ockerbraun und sind für den Luchs das wichtigste „Jagd-Werkzeug“. Er sieht mit ihnen etwa sechs Mal so gut wie Menschen!
Die Backenbart-Funktion
Der Luchs kann seinen Backenbart aufplustern. Bisher ist noch nicht geklärt, wozu er das macht. Es wird vermutet, dass er Geräusche noch besser aufnehmen kann, er kann aber auch rivalisierende Luchs als Warnung dienen.
Mehr spannende Infos über tierische Ohren...
... findest du im großen Special Große Lauscher und taube Nüsse - Die Ohren der Tiere!
Steckbrief
Größe: bis 1,10 Meter (Schulterhöhe)
Gewicht: bis 280 Kilo
Merkmale: Großkatze, schwarze Streifen
Ernährung: Hirsche, Antilopen, Wildschweine
Lebensraum: Asien
Ordnung: Raubtiere
Familie: Katzen
Unterfamilie: Großkatzen
Ich bin ein Zebra!
Auch wenn der Tiger Streifen hat – dass er ein Zebra ist, würde ihm kein Beutetier abnehmen. Aber wozu hat er sie dann? Ganz einfach: In
der Dämmerung sehen sie aus wie hohes Gras oder Schatten. Übrigens: Nicht nur das Fell ist gestreift, sondern auch die Haut!
Patschenass...
... kann ein Tiger durchaus schon mal werden. Er ist ein guter Schwimmer.
Gefürchteter Jäger
Zwischen 1902 und 1907 tötete in Indien ein und derselbe Tiger 434 Menschen. Im Grunde finden Tiger menschliches Fleisch nicht so
besonders lecker. Aber wenn Tiger eitrige Zähne, verletzte Pfoten haben oder blind sind (z.B. durch Kämpfe mit Stachelschweinen), sucht er sich auch schon mal Beute, die kinderleicht zu fangen
ist...
Der Tiger ist ein guter Esser
Für gewöhnlich isst ein Tiger etwa 6-8 Kilogramm Fleisch pro Tag. Wenn er einen größeren Fang macht, ziert er sich aber nicht und stopft
auch satte 20 Kilogramm auf einmal in sich hinein.
Hilfe, mir sitzt da was im Nacken!
Jede Raubkatze hat ihre eigene Technik: Der Löwe beißt gern in die Kehle, der Tiger schleicht sich am liebsten von hinten an und schlägt seine Reißzähne in den Nacken des Opfers.
Steckbrief
Größe: bis 55 Zentimeter
Gewicht: bis 4,5 Kilo
Merkmale: weißes Winterfell, braunes Sommerfell
Ernährung: Lemminge, Vögel, Aas, Eisbärenkot
Lebensraum: Arktis
Ordnung: Raubtiere
Familie: Hunde
Ein Indianer kennt keine Kälte
Der Polarfuchs lebt in der Arktis und überlebt Temperaturen von -70 Grad Celsius. Brrr! Selbst die Eskimos würden bei solchen
Minusgraden bibbern, denn dort wo sie leben, ist es „nur“ -20 Grad im Winter. Das Fell des Polarfuchses ist logischerweise extrem dicht und besteht zu 70 Prozent aus wärmender Unterwolle –
Thermounterwäsche sozusagen. Sogar seine Füßchen haben ein dickes Fell, das im lockeren Schnee außerdem für mehr Trittsicherheit sorgt.
Heute trage ich… weiß! Oder braun?
Der Polarfuchs wechselt die Farbe seines Fells. Im Winter ist er schneeweiß und im Sommer, wenn das Eis schmilzt und sich die Tundra
zeigt, grau-braun. So ist er das ganze Jahr über gut getarnt.
Großfamilie
Wenn eine Polarfüchsin Junge bekommt, dann meist 14 Stück auf einmal. Masse statt Klasse. Sie hofft, dass wenigstens ein paar von ihnen
in der eisigen Kälte durchkommen.
Bei dir ist es schön!
Polarfüchse folgen oft den Eisbären, da diese Reste von erlegten Robben oder anderen Tieren zurücklassen. Stress kriegt er mit ihm
nicht, denn er lässt wohlweislich immer ausreichen Abstand.
Merkwürdige Leibspeise
Um in der lebensfeindlichen Arktis überhaupt etwas zwischen die Zähne zu bekommen, isst er im Notfall auch den Kot von Eisbären, weil er
besonders fettreich ist. Igitt, igitt.
Mehr Infos über Tiere, die der Kälte trotzen...
... findest du im großen Special Minus 70 Grad und keine kalten Füße - Tiere und die Kälte!
Steckbrief
Größe: bis 2,50 Meter
Gewicht: bis 997 Kilo
Geschwindigkeit: bis 40 km/h (Kurzstrecke)
Merkmale: weißes Fell, Schwimmhäute
Ernährung: Robben, Lachse, Lemminge
Lebensraum: Arktis
Ordnung: Raubtiere
Familie: Bären
Ausdauer-Sportler
Polarbären schaffen im Wasser zwar nur 10 km/h, können aber ohne Pause 100 Kilometer am Stück schwimmen.
Schräg
Alle Eisbären sind „Linkspföter“.
Eigentlich ist es ja gar nicht weiß...
Auch wenn das Fell eines Eisbären weiß erscheint, sind die Haare eigentlich transparent und innen hohl. Das hat seinen guten Grund, denn
so leiten sie die Wärme des Sonnenlichts direkt unter die Haut. Die ist – um die Wärme zu speichern - übrigens schwarz.
Es liegt Robbenduft in der Luft
Eisbären können Robben riechen, selbst wenn sie noch 32 Kilometer weit weg sind.
Eisbären schwitzen
Ihr bis zu 30 cm dickes Fell hält sie so warm, dass sie sich an „heißen“ Tagen mit dem Rücken in den Schnee oder auf das Eis legen und
ihre Füße in die Luft strecken. So können sie die größtmögliche Körperfläche abkühlen. Auch bei kurzen Strecken legen sie sich immer wieder hin.
Zwei Fliegen mit einer Klappe
Eisbärinnen halten gleichzeitig Winterschlaf UND tragen ein Eisbärbaby aus.
Mehr Infos über Tiere, die der Kälte trotzen...
... findest du im großen Special Minus 70 Grad und keine kalten Füße - Tiere und die Kälte!
Steckbrief
Größe: bis 115 Zentimeter (Schulterhöhe)
Gewicht: bis 250 Kilo
Geschwindigkeit: 55 km/h
Merkmale: Großkatze, Männchen mit umfangreicher Kofpmähne
Ernährung: Huftiere
Lebensraum: tropisches Afrika, westliches Indien
Ordnung: Raubtiere
Familie: Katzen
Unterfamilie: Großkatzen
Foto: Wa54
Löwenmännchen sind nur zu Gast
Löwen leben in Rudeln, in ihrer festen und sozialen Gemeinschaft aus Mama, Oma, Schwester, Tante, Cousinen und so weiter
ist jedoch kein Platz für die Männchen. Sie sind nur zu Gast, um die Zukunft des Rudels durch die Fortpflanzung zu sichern. Einen Vorteil hat das Ganze jedoch: Gäste werden logischerweise
bewirtet. Löwenmännchen beteiligen sich nicht an der Jagd. Außerdem kümmern sie sich nicht um den Nachwuchs.
Gemeinsam auf die Jagd
Löwen können zwar auf einer kurzen Strecke recht schnell laufen, doch eine Antilope kann über 55 km/h eigentlich nur
lachen. Sie hüpft mit 90 km/h durch die Gegend und das auch noch über lange Strecken hinweg. Was also tun? Löwen machen sich bei der Jagd den Überraschungsmoment zu Nutze. Sie nähern sich ihrer
Beute auf ca. 30 Meter und zwar von verschiedenen Seiten. Bei einem Angriff laufen die Beutetiere zwangsweise in die Tatzen einer Löwin.
Der König der Tiere – oder nicht?
Der Löwe ist die für viele die beeindruckendste Großkatze. Aber sie ist nicht die größte Katze. Die Ehre kommt dem sibirischen Tiger zu.
Steckbrief
Größe: bis 30 Zentimeter
Gewicht: bis 1 Kilo
Geschwindigkeit: bis zu 7 km/h
Merkmale: graubraun, dichte Stacheln
Ernährung: Regenwürmer, Insekten, Asseln, Kröten, Vögel, Schlangen
Lebensraum: Europa, Vorderasien
Ordnung: Insektenfresser
Familie: Igel
Hol mir mal ne Flasche Bier, sonst streik ich hier!
Wenn es Abend wird, ziehen englische Igel los, um sich das ein oder andere Bier zu heben. Dafür müssen sie in keine Pilsstube, sondern
einfach nur in Nachbars Garten, denn der findet Nacktschnecken doof und hat kleine Schälchen mit Bier aufgestellt, so genannte Bierfallen. Igel genehmigen sich aus diesen Schälchen gerne einen
Schluck, mit der Folge, dass sie betrunken durch die Gegend torkeln. Witzig ist das leider nicht so richtig: Die Igel rollen sich in diesem Zustand nicht mehr zu ihrem Schutz ein und sind leichte
Beute für Uhus, Füchse und Marder. Manche sind so besoffen, dass sie mit ihrem Kopf im Schälchen liegen bleiben und ertrinken.
Die Igelfrisur
Igel haben ein Stachelkleid, das aus bis zu 8.000 Stacheln besteht.
Langstreckenläufer
Männliche Igel sind gut zu Fuß. Sie durchstöbern auf der Suche nach Futter und Frauen ein Gebiet von bis zu 100 Hektar, was etwa 130 Fußbalfeldern entspricht. Frauen reicht ein Gebiet von 30 Hektar. Wozu sich die Füße wund laufen, wenn die Männer ohnehin angedackelt kommen?
Wie lange Igel schlafen und mehr über tierische Schlafmützen...
... erfährst du im großen Special Schlafmützen und Weltrekorde im Nicht-Schlafen!
Und mehr spannende Infos über stachlige Tiere...
... findest du im großen Special Stacheln und Dornen - Die Werkzeuge der Tiere!
Wusstest du, dass...
... der Igel eines der "Tiere des Jahres 2009" ist? Wer noch dazu gehört, liest du in Tiere des Jahres 2009!
Steckbrief
Größe: bis 75 Zentimeter
Gewicht: bis 12 Kilo
Merkmale: wie ein Teddybär, Plüschohren, dicke schwarze Nase
Ernährung: Eukalyptusblätter
Lebensraum: Australien
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus
Leckermäulchen
Koalas schlagen sich die Plauze jeden Tag mit einem Kilogramm Eukalyptusblätter voll. Etwas anderes kommt bei den kleinen „Teddybären“
nicht auf den Teller. Von den rund 300 Eukalpytusarten essen die Tierchen aber gerade mal 12 Arten.
Damit stimmt was nicht!
Koalas haben feine Näschen. Manche Eukalyptusblätter sind im Frühjahr giftig. Nach einem kurzen Schnupper-Check werden diese nach „gute Blätter“ und „schlechte Blätter“ sortiert.
Faulpelze
Koalas schlafen am Tag 14 Stunden. Das scheint aber irgendwie noch nicht zu reichen. Zusätzlich ruht er sich auch noch 5 Stunden lang
aus, denn er ist meist erschöpft von der Futtersuche, die täglich ebenfalls etwa 5 Stunden dauert.
Woher kommt der Name?
Koala ist ein Wort aus der Aborigine-Sprache und bedeutet „trinkt nicht“. Das ist in der Tat richtig, denn Koalas nehmen Wasser mit den
Eukalyptusblättern auf.
Hoppe, hoppe, Reiter
Wenn das tapfere kleine Koala-Baby stark genug ist, aus dem Beutel zu kriechen, heißt das noch lange nicht, dass das zuckersüße Leben ein Ende hat. Jetzt darf es sich erst mal ein Jahr lang die Welt in Ruhe von Mamas Rücken aus ansehen.
Mehr über tierische Schlafmützen wie den Koala...
... erfährst du im großen Special Tierische Schlafmützen und Weltrekorde im Nicht-Schlafen!
Und mehr spannende Infos über Tischmanieren...
... findest du im großen Special Tischmanieren im Tierreich - Tiere beim Essen!
Steckbrief
Größe: bis 60 cm
Gewicht: bis 5,5 kg
Geschwindigkeit: bis 2,5 km/h (Boden)
Merkmale: hängt kopfüber am Baum
Ernährung: Blätter, Früchte
Lebensraum: Mittel- und Südamerika
Ordnung: Zahnarme
Familie: Dreifinger-Faultier
Ist das Faultier faul?
Das kommt auf den Standpunkt drauf an. Wir Menschen halten Langsamkeit oft für Faulheit und als die ersten Naturforscher das Faultier entdecken, sahen sie, dass es sich so gut wie nie bewegt – und wenn doch, dann extrem, extreeeem langsam. Ein „faules“ Tier eben!
Ich mach mal eben ein Nickerchen
Das Faultier schläft bis zu 20 Stunden am Tag. Da Faultiere bis zu 40 Jahre alt werden, verschläft es knapp 34 Jahre seines Lebens. Da es sich so langsam bewegt, weiß man oft nicht, ob es gerade wach ist oder ein Nickerchen macht.
Leben in den Bäumen
Faultiere verbringen fast ihr ganzes Leben auf Bäumen. Sie besitzen lange Krallen, die bis zu 10 cm lang werden und hängen sich damit wie mit Haken an einen Ast. In dieser Haltung machen sie fast alles: Sie schlafen, essen, paaren sich und gebären ihre Jungen. Selbst tote Faultiere bleiben durch ihren festen Griff am Ast hängen. Nur manchmal klettern sie von ihrem Baum herab, um auf einen neuen zu klettern.
Und wenn das Faultier auf's Klo muss?
Zu seinem Glück passiert das nicht so oft. Nur einmal in ein bis zwei Wochen steigt es herab, um für kleine Faultiere zu gehen. Warum sie das nicht auch am Baum hängend tun, ist den Forschern immernoch rätselhaft.
Wie bewegen sich Faultiere am Boden?
Beine und Arme des Faultiers sind nicht für das Laufen gemacht. Um sich am Boden zu bewegen, schlägt es seine Vorderkrallen in den Erdboden und zieht sich auf dem Bauch rutschen vorwärts. Das sieht sehr unbeholfen aus und gar nicht wie das Faultier Sid aus Ice Age!
Wie schützen sich Faultiere vor Feinden?
Auf dem Boden sind Faultiere allen Angreifern fast schutzlos ausgeliefert. Aber auch in den Bäumen lauern Gefahren, z.B. Raubkatzen wie
der Jaguar. Das Faultier bleibt aber nicht einfach regungslos hängen, sondern wehrt sich mit seinen scharfen Krallen und Zähnen. Selbst schwere Verletzungen können ihm nichts anhaben. Tiefe
Wunden entzünden sich selten und heilen innerhalb von wenigen Wochen komplett ab.
Gehen Faultiere im Wasser unter?
Die Vermutung liegt nahe, dass Faultiere so langsam schwimmen, wie sie sich auch sonst bewegen – und daher sofort ertrinken. Doch das
Gegenteil ist der Fall. Faultiere können sehr gut schwimmen und bewegen sich mit ihren Vorderarmen kraulend vorwärts. Manchmal fallen sie direkt vom Baum ins Wasser.
Fieser Scheitel?
Fast alle Säugetiere tragen einen Scheitel auf dem Kopf oder auf dem Bauch. Das Faultier dagegen auf dem Bauch. Da es kopfüber im Baum
hängt, läuft so der Regen besser ab.
Das lebendige Fell
Juckt's am Kopf? Wer schon mal Läuse hatte, wird dieses furchtbare Erlebnis nie vergessen und mit Schaudern daran zurückdenken. Das
Faultier dagegen sieht's gelassen: In seinem Fell leben Motten, Käfer und andere Insekten. Sogar Algen wachsen in seinem Fell, wodurch es grünlich aussieht und im Regenwald super getarnt
ist.
Kopfdrehung
Faultiere haben zusätzliche Halswirbel, durch die sie ihren Kopf bis zu 270 Grad drehen können. Das hilft ihnen, mehr Blätter zu
erreichen, ohne sich bewegen zu müssen.
Mir ist heiß! Mir ist kalt!
Die Körpertemperatur des Faultier beträgt normal 34 Grad Celsius, im Schlaf nur 10 Grad Celsius.

Ur-Opa und Or-Oma der Faultiere
Bis vor 10.000 Jahren lebten Riesenfaultiere, die so groß und schwer wie Elefanten waren. Sie lebten allerdings nicht in Bäumen, sondern auf dem Boden und konnten sich auf ihre Hinterbeine stellen wie Bären.
Mehr über tierische Schlafmützen wie das Faultier...
... erfährst du im großen Special Schlafmützen und Weltrekorde im Nicht-Schlafen!
Steckbrief
Größe: bis 7 m
Gewicht: bis 1,55 t
Geschwindigkeit: bis 40 km/h (Kurzstrecke), bis 11 km/h (Langstrecke)
Merkmale: Rückenflosse, kompakter Körper
Ernährung: Fische
Lebensraum: Tropische Meere
Ordnung: Wale
Unterordnung: Zahnwale
Familie: Delfinartige
Große Familie
Delfine sind nicht gleich Delfine. Zusammen mit „Flipper“ (eigentlich „großer Tümmler") gibt es insgesamt 36 Delfinarten. Einige davon tragen das Wort „Wal“ in ihrem Namen, was durchaus verwirrend ist. So ist der Orca-Wal zum Beispiel auch ein Delfin.In allen Farben und Formen
Delfine können weiß, perlenfarben, rosa, braun, grau, blau und schwarz sein.Von XXS bis XXL
Der kleinste und leichteste Delfin ist der Havisides Dolphin. Er wird nur 1,2 m groß und 40 kg schwer. Der größte und schwerste Delfin ist der so genannte Killerwal. Er wird bis zu 7 Meter lang und kann 4,55 Tonnen auf die Waage bringen.Wie tief und lange können sie tauchen?
In Experimenten soll ein trainierter Delfin 500 Meter getaucht sein. Normal sind aber eher 300 Meter – für eine Dauer 20 Minuten.Delfinisch - oder auch: Sprechen Delfine?
Auf diese Frage gibt es nur eine richtige Antwort: möglicherweise. Wir wissen, dass Delfine über 100 verschiedene Laute von sich geben. Sie zirpen, klicken, pfeifen, schreien, rufen, stöhnen, grunzen, quietschen und machen sogar Geräusche wie knarzende Türen. Doch bis heute hat noch keiner das Geheimnis um ihre Gesänge gelüftet. Die Forscher glauben aber, dass langsame Klicklaute und hohes Pfeifen ein Zeichen für Zufriedenheit ist, während scharfes und tiefes Kreischen für Ärger steht. Außerdem wird vermutet, dass Delfine auch Körpersprache einsetzen.
Wie viel Fisch essen Delfine am Tag?
Tümmler verputzen täglich zwischen 8 und 15 kg, Orcas (die auch zur Delfin-Familie gehören) verdrücken rund 45 kg.Können sie außerhalb des Wassers überleben?
Zwei Dinge sind für Delfine besonders heikel: Die Hitze und ihr eigenes Gewicht. Stell dir vor, draußen hat es 5 Grad Celsius und du läufst mit dicker Winterjacke, Schal und Mütze herum. Mit all den Klamotten steigst du jetzt in ein Flugzeug und fliegt in die Tropen. Deine Klamotten darfst du aber nicht ausziehen. Was passiert? Über kurz oder lang bekommst du einen Hitzeschock. Ähnlich geht es den Delfinen. Auch das Eigengewicht ist ein großes Problem. Im Wasser herrscht ein anderer Druck auf die Organe. An Land zerquetscht er sich quasi selbst.
Haben Delfine Ohren?
Ja, aber keine Ohrmuscheln wie wir sie besitzen. Delfine haben eher Ohrlöcher und die sind sehr, sehr klein. Und dennoch: Delfine haben
mitunter das beste Gehör im ganzen Tierreich. Sie nehmen Schallwellen zusätzlich mit ihren Kieferknochen und dem Kopf auf und leiten die Erschütterungen in ihr inneres Ohr weiter.Eine große Gemeinschaft
Teil 1: Jagen
Delfine jagen grundsätzlich gemeinsam. Manche Delfinarten treiben Fische mit Klickgeräuschen zu einer großen Herde zusammen, bevor sie zuschlagen.Eine große Gemeinschaft
Teil 2: Schwache Tiere
Ist ein Tier krank, verletzt oder gebärt gerade ein Delfin-Baby schützen die anderen es und heben es notfalls an die Wasseroberfläche damit es atmen kann.Eine große Gemeinschaft
Teil 3: Schlafen
Wie schlafen Delfine? Sie müssen ständig in der Nähe der Wasseroberfläche bleiben, um atmen zu können, da sie keine Fische, sondern Säugetiere sind und mit einer Lunge atmen. Deshalb müssen sie auch im Schlaf weiterschwimmen. Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wie man im Schlaf schwimmen kann. Die Antwort: Sie aktivieren wie bei einem Computer den Energiesparmodus, indem sie die Aktivitäten der einen Gehirnhälfte reduzieren. Das ist ein komplizierter Prozess und ermöglicht den Delfinen, einerseits, mal ein Auge zu zu machen und andererseits einfache Schwimmbewegungen auszuführen. Hin und wieder passiert es, dass ein Delfin dennoch „vergisst“ zum Atmen aufzutauchen. Zum Glück passen die Delfine untereinander auf sich auf und stupsen sich in so einem Fall gegenseitig wach.Eine große Gemeinschaft
Teil 4: Angriffe
Auch bei Hai-Angriffen oder anderen Bedrohungen halten die Meeres-Säugetiere zusammen: Sie greifen als Gruppe an und können mit
vereinter „Ramm-Aktion“ sogar einen großen Hai töten.
Mehr Infos...
... darüber, wie du dich für Delfine stark machst, bekommst du im Artikel Mit petakids.de Delfine retten!
... über Flussdelfine, erhältst du im Steckbrief über die Flussdelfine!
... darüber wie Tiere schlafen, findest du im
Special Tierische Schlafmützen und Weltrekorde im Nicht-Schlafen!

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